Unser Leitgedanke

“Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.”

Heranwachsende müssen in einem sozialen Gefüge aufwachsen und benötigen vielfältige Ansprechpartner:Innen, welche nicht nur begrenzt auf das eigene Umfeld sind. Wirkliche Chancengleichheit kann in unseren Augen nur dann entstehen, wenn der einzelne Mensch eigenständig, niederschwellig und barrierefrei an seine Interessensgebiete herankommt, bzw. diese durch Angebote geweckt werden können.

 

Diese Lücke wird durch den KEPOS geschlossen, so dass beteiligte Schulen eines Einzugsgebietes die Möglichkeit bekommen dezentral, übersichtlich, DSGVO konform, werbefrei und jederzeit zugänglich auf pädagogische, kinder- und jugendgerechte Angebote zuzugreifen.

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Unsere Herausforderung

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und die Frage, die wir uns gestellt haben:

Wie können wir diese Herausforderungen sinnvoll miteinander verknüpfen?

  1. "Chancengerechtigkeit in der Bildung"

  2. "Schule - lernen in der digitalisierten Welt"

  3. "neue Formen des (digitalen) Engagements"

  4. "Mentale Gesundheit"

  5. "Kunst und Kultur - Zugang und Teilhabe"

  6. "Innovativer Bürgerservice"

  7. "Lokales Engagement"

Der KEPOS als Lösung?

Was bedeutet "KEPOS"?

Der KEPOS war der Garten des Philosophen Epikur. Diesen konnte er im Jahr 307 v. Chr.  erwerben. Mit dem KEPOS wollte er seine Alternative zur platonischen Akademie bieten. Denn er vertrat, als philosophischer Gegenspieler Platons, eine strikte auf das Diesseits und die Sphäre der Sinne ausgerichtete Lehre und nahm eher die Position eines "soter" (Retters) als die eines Lehrers ein.

Das außergewöhnliche an Epikurs KEPOS war, dass in seinem Garten alle Menschen einen freien Zugang hatten, ohne Einschränkung durch Geschlecht, Religion, Herkunft oder Rang. Im KEPOS wurde Wissen vermittelt und emotionale Intelligenz gebildet.

Für Epikur ist jede:r Einzelne für ihr/sein individuelles Glück selbst verantwortlich. Damit Menschen ihr Lebensziel erreichen können, nämlich wahres Glück in der inneren Ruhe zu finden, ist es notwendig, dass sie zu einem leichten Leben finden, d. h. sich insbesondere von Furcht befreien können.

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Unsere Vision

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oder auch unser Wunsch...

Heranwachsende müssen und sollen in einem sozialen Gefüge aufwachsen und benötigen vielfältige Ansprechpartner:Innen, welche nicht nur begrenzt auf das eigene Umfeld sind.

Gerade in der Pandemie, aber auch davor, zeigte sich, dass gesellschaftliche Teilhabe und die individuelle Freizeitgestaltung in äußerst hohem Maße vom häuslichen Umfeld der Schüler:Innen abhängt.

 

Die Vision des KEPOS ist es, dass Schüler:Innen unabhängig vom häuslichen Umfeld, Alter, Geschlecht, Religion, Herkunft, Stand oder anderen möglichen "hinderlichen Merkmalen" die Möglichkeit erhalten, selbstmotiviert und lustvoll den eigenen Interessen zu folgen.

Durch Einsatz eines internen Punktesystems soll zudem jeder/m die Chance gegeben werden, individuelle Freizeitgestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Unser Lösungsansatz

Ein virtueller Stadt-Garten

für Kinder und Jugendliche

Was zu Epikurs Zeiten die Überwindung der Furcht vor den Göttern oder vor dem Tod war, ist für viele jungen Menschen heute die Sorge um ihre berufliche Zukunft und ihre ungewissen Perspektiven.

 

 
Epikurs Absicht, Menschen Ängste zu nehmen und ihnen das Leben zu erleichtern, indem man ihnen Wissen vermittelt und ihre Persönlichkeit stärkt, war für uns das entscheidende Motiv, unsere webbasierte Plattform für non formale Bildung für Kinder und Jugendliche nach einem mehr als 2300 Jahre alten Garten zu benennen.

Unser moderner KEPOS von heute vernetzt Vereine, Hilfsorganisationen und Anbieter von pädagogischen Angeboten öffentlicher und privater Träger mit Schulen eines Einzugsgebietes.

 

Mittels gezielter Unterstützung zur Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung sowie einem speziellen gesellschaftlichen Kreislaufsystem, werden Schüler:Innen in die Lage versetzt, eigenständig, niederschwellig und bildungsgerecht ihre Potentiale zu erweitern und Interessen zu vertiefen.

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Das Team

WIR -

Team MG - THG

DasDDas Team - MG - THG ist ein stetig wachsendes Team aus Lehrenden, Erziehenden, Lernenden und sonstigem pädagogischen Personal der Theo-Hespers-Gesamtschule in Mönchengladbach.

Jeder hat sein Schwerpunktthema, an dem sie/er arbeitet.

Die Theo-Hespers-Gesamtschule

in Mönchengladbach ist die

KEPOS - Leuchtturm -Schule!

 Mona Hussein hat nach 10 Jahren Selbstständigkeit im Hörakustikhandwerk an der Hochschule Niederrhein Soziale Arbeit studiert.

 

Schon im Studium legte sie ihren Schwerpunkt auf Schule, Gewalt und Familie. Direkt nach dem Studium begann sie ihre 10 jährige investigative Arbeit und vervollständigte ihre Kompetenzen durch Zusatzqualifikationen wie "systemische Anti-Gewalt-Trainerin" und "systemische Familientherapeutin".

2020 hat sie die KEPOS Bewegung ins Leben gerufen und arbeitet seit dem an der Realisierung.

Die Ideengeberin

So arbeiten wir zusammen ...

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Wir leben, was wir tun:

Damit sich die Schüler:Innen als Nutzende des KEPOS mit einem Höchstmaß weiterentwickeln können, streben wir danach unsere Methoden kontinuierlich zu erweitern, Relevanz und Effektivität zu steigern und am Puls der Zeit zu bleiben.

In unserer Arbeit legen wir den Schwerpunkt auf die Befähigung der Nutzer:Innen und nicht nur auf das zur Verfügung stellen von Daten und Informationen.

Wir wollen, dass die Schüler:Innen ihre eigene Stadt digital erfahren und langfristig von ihren Erfahrungen mit dem KEPOS profitieren.